Es wird aussehen, als wäre ich tot,

und das wird nicht wahr sein ….

Und wenn du dich getröstet hast,

wirst du froh sein, mich gekannt zu haben.

Du wirst Lust haben, mit mir zu lachen.

Und du wirst manchmal dein Fenster öffnen,

gerade so zum Vergnügen …

Und deine Freunde werden sehr erstaunt sein,

wenn sie sehen, dass du den Himmel anblickst und lachst

 

(Antoine de Saint-Exupéry)

 

 

Mein Angebot der Sterbebegleitung/Trauerarbeit teilt sich in verschiedene Phasen auf. Diese Abschnitte unterscheiden sich natürlich jeweils etwas und kommen mitunter auch nur einzeln in Betracht, denn kein Fall ist wie der andere. Manchmal kommt der Tod überraschend und rasend schnell, manchmal schleichend und das Sterben zieht sich sehr lange hin. Manchmal war es ein Unfall, manchmal eine Erkrankung und mitunter hofft auch ein Besitzer (zu) lange, dass der Tod von sich aus kommt und er nicht vor der Entscheidung stehen muß, sein Tier zu erlösen und den Qualen ein Ende zu setzen.

Wohlgemerkt sollte diese Frage nur dann im Raum stehen, wenn keine Heilung mehr möglich ist und es keine Hoffnung auf Besserung gibt. Dann allerdings gehört es auch zu unserer Verantwortung das Tier zu erlösen und gehen zu lassen. Tiere spüren sehr deutlich wenn wir „klammern“ und, vielleicht aus Ängsten vor dem Alleinsein, nicht loslassen können. Unsere Tierlieblinge kämpfen dann über ihre Kräfte hinaus und erleiden für uns vielleicht gar nicht vorstellbare Qualen um weiterhin unser treuer Gefährte zu sein.

So manches Tier vermittelt einem Tierkommunikator, dass es deutlich weiß, dass das Ende seines irdischen Lebens gekommen ist (Tiere haben auch hierfür ein gutes Gespür!), es eigentlich auch gehen möchte, weil alles so beschwerlich geworden ist oder es so starke Schmerzen hat, es aber doch nicht gehen kann weil..........